Kategorie: Pressemitteilung
Baumaschinenhersteller bringen Digitalisierung voran
Mit der MiC 4.0-Datenbank treiben Baumaschinenhersteller die Digitalisierung des Baumaschinenmarktes voran und schaffen mehr Transparenz. Maschinen, die den MiC 4.0-Standard erfüllen und validiert sind, lassen sich dadurch einfach und verlässlich finden.
Davon profitieren Hersteller und Anwender gleichermaßen: Bauunternehmen, Vermieter, Händler und weitere Käufer erhalten einen kompakten Überblick, haben Vergleichsmöglichkeiten und finden schneller die passende Maschine. Hersteller, die ihre Maschinen in der Datenbank veröffentlichen, erhöhen die Sichtbarkeit ihrer Angebote und tragen dazu bei, Bauprozesse digitaler und effizienter zu gestalten.
Viele namhafte Hersteller nutzen die MiC 4.0-Datenbank bereits. Besonders relevant für den Anwender ist eine breite Abdeckung des jeweiligen Maschinenportfolios. Aktuell zählen dazu Wacker Neuson (Gruppe) mit 46 Maschinen, Liebherr (Gruppe) mit 38 Maschinen, Bomag mit 23 Maschinen, Schwing mit 22 Maschinen sowie Ammann mit 14 Maschinen. Mit ihrem Engagement erfüllen diese Unternehmen den Wunsch von Kunden und Maschinenanwendern nach einfacheren, effizienteren und digitalisierten Bauprozessen.
„Jedes veröffentlichte Maschinenangebot macht den digitalen Baumaschinenmarkt transparenter und erleichtert Anwendern die Suche nach der passenden Maschine. Genau davon lebt die MiC 4.0-Datenbank“, heißt es seitens der Geschäftsstelle MiC 4.0, „wir ermutigen jeden Hersteller, die eigenen Maschinen nach MiC 4.0-Standard zu testen und in die Datenbank einzustellen!“
MiC 4.0 gründet Arbeitskreis Bauprozessschnittstellen
Die Digitalisierung nimmt auch im Straßenbau an Fahrt auf. Damit wachsen die Anforderungen an alle Beteiligten.
Unterschiedliche Systeme wie Software, Baumaschinen und Sensoren müssen im Bauprozess nahtlos miteinander verknüpft werden können. Dies erfordert eine durchgängige Systemlandschaft mit einheitlichen Schnittstellen. Im neu gegründeten Arbeitskreis Bauprozessschnittstellen arbeiten Systemhersteller und Bauunternehmen gemeinsam an offenen Lösungen, um den Datenaustausch im Straßenbau 4.0 zu vereinheitlichen. Gleichzeitig schaffen die Mitglieder die Grundlage für einen nachhaltigeren Straßenbau, um Maschinen besser auszulasten, Stauzeiten zu reduzieren sowie CO2-Emissionen zu minimieren und die Qualität zu verbessern.
Der Arbeitskreis versteht sich als zentraler Ansprechpartner für dieses Thema und ermutigt weitere Systemanbieter, Bauunternehmen und Beteiligte der Wertschöpfungskette daran mitzuwirken, Herausforderungen zu identifizieren und gemeinsam dafür Lösungen zu entwickeln. Basis hierfür ist die Verständigung auf einheitliche Schnittstellenbeschreibungen zum Austausch von Bauprozessdaten. Die Arbeitsergebnisse veröffentlicht und verbreitet MiC 4.0 kostenfrei über www.vdmashop.de.