Kategorie: News
Video: Wenn Maschine und Anbaugeräte kommunizieren
Rückblick auf die MiC 4.0-Mitgliederversammlung 2026
Am 27. Januar 2026 hat MiC 4.0 seine jährliche Mitgliederversammlung im digitalen Format abgehalten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern blickten wir auf die wichtigsten Entwicklungen und Meilensteine des vergangenen Jahres zurück – und richteten den Blick nach vorn.
Rückblick auf 2025: Fortschritte, Präsenz und Zusammenarbeit
Das Jahr 2025 war für MiC 4.0 geprägt von starken Impulsen:
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Erfolgreiche Präsenz auf der bauma 2025: Viele Mitglieder zeigten ihre Lösungen auf Basis der MiC 4.0-Vereinbarungen – ein starkes Signal für die wachsende Relevanz des Standards.
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Neue Rolle bei der ISO: Seit dem Frühjahr 2025 ist MiC 4.0 offizieller Liaison-Partner der ISO 15143 und bringt dort aktiv seine Expertise ein – ein bedeutender Schritt in der internationalen Normungsarbeit.
Ausblick 2026: Fokus auf Anwendung und Sichtbarkeit
Mit Blick auf das neue Jahr ist klar: Die Vorteile von MiC 4.0 sollen noch gezielter vermittelt, greifbar gemacht und praxisnah erlebbar werden. Deshalb wird 2026 im Zeichen stehen von:
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Stärkerer praktischer Anwendung der MiC 4.0-Vereinbarungen
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Erhöhter öffentlicher Sichtbarkeit und zielgerichteter Kommunikation
Dank an alle Mitglieder
Wir danken allen Mitgliedern für ihr anhaltendes Engagement, ihren Input und die vertrauensvolle Zusammenarbeit – und freuen uns auf ein starkes Jahr 2026 im Zeichen von „One Digital Language“!
„Bagger an Kran” – Ein VDMA Industrie Podcast
Digitale Maschinenkommunikation auf der Baustelle
Was genau kann damit vor Ort auf der Baustelle erreicht werden? Und wie werden die Erkenntnisse von MiC 4.0 in der Praxis umgesetzt? Dr. Darius Soßdorf, Geschäftsführer der VDMA Arbeitsgemeinschaft MiC 4.0 – One Digital Language, und Rainer Leonhard Schrode, Inhaber der MTS Schrode AG, beantworten in diesem Gespräch diese beiden zentralen Fragen.
„Bagger an Kran“ – VDMA Industrie Podcast (Deutsch)
Viel Freude beim Zuhören!
Weitere Links zum Podcast:
VDMA: https://lnkd.in/d5uaPkQ3
Spotify: https://lnkd.in/dpGNnm4C
Apple: https://lnkd.in/dqe-CZ6P
RTL+: https://lnkd.in/euT3zacY
Zurückblicken, neue Energie tanken, vorausblicken – mit One Digital Language
2025 war ein Jahr des Fortschritts, intensiver Diskussionen und enger Zusammenarbeit. Eines ist klar: Der Weg zu One Digital Language ist herausfordernd – aber absolut lohnenswert.
Wir möchten uns bei Ihnen für Ihr Vertrauen, Ihr Engagement und Ihre Unterstützung bedanken. Ohne die Energie unserer Mitglieder, Partner und Freunde wäre unsere Arbeit bei MiC 4.0 nicht möglich.
Wir hoffen, dass Sie über die Feiertage Zeit finden, innezuhalten, neue Energie zu tanken und Momente mit Familie und Freunden zu genießen.
Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, ruhige Momente zum Auftanken und einen guten Start ins Jahr 2026!
Wir freuen uns auf alles, was vor uns liegt.
💙 Ihr MiC 4.0-Team
MiC 4.0 auf dem VDMA Technik- und Forschungstag 2025
Es gab einige Erfolge zu berichten. Ein Meilenstein ist die Veröffentlichung des Testtools und der Datenbank. Hersteller können ihre Maschinen nun nach erfolgreichem Testlauf in die Datenbank eintragen, Anwender können recherchieren und vergleichen. Bauunternehmen und Maschinennutzer haben dadurch den Vorteil, dass sie die Daten immer in einem einheitlichen Format mit stets gleicher Bedeutung der Datenwerte erhalten – unabhängig vom Hersteller und maschinenübergreifend. Was Bauunternehmen im Anschluss daran mit den Daten machen, bleibt in ihrer Verantwortung. Alle Arbeiten von MiC 4.0 basieren immer und ausschließlich auf der ISO-Norm 15143. Die wichtigsten Themenfelder sind:
- ISO 15143-3: Flottenmanagement (nur kumulierte Daten)
- ISO 15143-4: Topographische Daten und Anmeldung beim Baustellenmanagementsystem (SMS)
- ISO 15143-5: Datenerfassung über Use Cases/Tasks, Erfassung einzelner Bereiche, Auftragsdaten zur und von der Maschine (VIS)
MiC 4.0 verfolgt verschiedene Architekturansätze, zum Beispiel Backend-zu-Backend, Anbaugeräteschnittstelle und Assistenzschnittstelle. Das führte dazu, dass das ISO-Komitee auf die Arbeiten aufmerksam wurde und der Arbeitsgemeinschaft eine Zusammenarbeit anbot. MiC 4.0 ist nun Liaison-Partner der ISO TC 127 SC3 WG 5 und nimmt an allen Sitzungen teil, hat jedoch kein Stimmrecht.
Zum vollständigen Bericht über die Veranstaltung geht es hier. Merken Sie sich jetzt schon vor: Das nächste Event findet 2027 statt.
Der MiC 4.0 Leitfaden – Eine digitale Sprache für die Baustelle
Der MiC 4.0 Leitfaden fasst kompakt zusammen, wie herstellerübergreifende Standards die digitale Kommunikation auf der Baustelle erleichtern – praxisnah, verständlich und anwenderorientiert.
Der Arbeitskreis MiC 4.0 – eine gemeinsame Initiative führender Unternehmen aus dem VDMA und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) – verfolgt das Ziel, die Kommunikation zwischen Maschinen, Anbaugeräten und Systemen durch offene, digitale Standards zu vereinfachen.
Im Mittelpunkt steht dabei der konkrete Nutzen für die Anwender: mehr Transparenz, höhere Kompatibilität und gesteigerte Effizienz auf der Baustelle.
Der Leitfaden stellt zentrale Entwicklungen und Anwendungen übersichtlich vor, darunter:
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MiC 4.0 TestTool: Maschinenhersteller (OEMs) können prüfen, ob ihre Maschinen die Anforderungen nach ISO 15143 erfüllen – ein wichtiger Schritt in Richtung Interoperabilität.
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Open MiC 4.0 Database: Sie zeigt, welche Hersteller welche Maschinentypen getestet haben und welche Daten zur Verfügung stehen.
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MiC 4.0 BUS für Anbaugeräte: Das standardisierte Datenprotokoll ermöglicht die automatische Erkennung von Anbaugeräten – ohne zusätzliche Hardware, Software oder Displays.
Für Maschinenbetreiber, Bauunternehmen und Systemanbieter bedeutet das konkret:
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Vereinfachter Wechsel von Maschinen und Anbaugeräten
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Verbesserte Datenintegration
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Klar definierte Schnittstellen für vernetzte Bauprozesse
Anbaugeräte beschreiben Prozessdaten – verständlich, praxisnah und anwenderorientiert
Prozessdaten entfalten ihren vollen Nutzen erst dann, wenn ihr Mehrwert für die Anwender konkret nachvollziehbar wird. Aus diesem Grund geht MiC 4.0 nun den nächsten Schritt: Die prozessbezogenen Daten für Anbaugeräte werden weiterentwickelt und detailliert beschrieben.
Einige Maschinenanwender setzen bereits erfolgreich auf die Daten, die über das MiC 4.0 BUS-Protokoll übertragen werden. Um die Vorteile, den praktischen Nutzen und insbesondere die Effizienz im Zusammenhang mit konkreten Arbeitsprozessen für alle Anwender noch transparenter zu machen, werden die jeweiligen Prozessdaten der einzelnen Anbaugeräte nun verständlich aufbereitet.
Das Ziel ist klar: Das MiC 4.0 BUS-Protokoll soll für alle Nutzer nachvollziehbar und praxisgerecht anwendbar sein – mit einem echten Mehrwert für die tägliche Arbeit auf der Baustelle. Durch die strukturierte Beschreibung der relevanten Daten soll die Nutzung von Anbaugeräten noch effizienter, sicherer und benutzerfreundlicher werden.
Standardisierung in der digitalen Baustellenkommunikation
Die digitale Vernetzung von Baumaschinen ist ein entscheidender Baustein für die Baustelle der Zukunft. Doch wie können Maschinen unterschiedlicher Hersteller effizient miteinander kommunizieren? Genau diese Frage stellen wir uns bei MiC 4.0 – und diskutieren sie gemeinsam mit der Branche.
Am 8. Oktober 2025 um 11:30 Uhr sind wir auf dem Construction Equipment Forum im Coreum in Stockstadt am Rhein vertreten. In einer spannenden Paneldiskussion wird unser Geschäftsführer Dr. Darius Soßdorf erläutern, wie wir mit MiC 4.0 eine gemeinsame, herstellerübergreifende „Sprache“ für Baumaschinen entwickeln.
Unsere Vision: eine standardisierte digitale Kommunikation auf der Baustelle, die Effizienz, Transparenz und eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen allen Maschinen und Beteiligten ermöglicht. Denn nur wenn Maschinen die gleiche „Sprache“ sprechen, können digitale Prozesse ihr volles Potenzial entfalten und Anwender sowie Hersteller gleichermaßen profitieren.
Wir freuen uns darauf, unsere Ansätze und Erfahrungen mit den Fachkollegen zu teilen und die Zukunft der Baustelle gemeinsam weiter voranzubringen.
Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit uns, wie wir die digitale Baustellenkommunikation gemeinsam gestalten können!
Cluster 7 bringt Anbaugeräte digital voran
Mit praxisnahem Feedback, Cloud-Integration und dem Blick auf Version 1.2 bleibt Cluster 7 Motor für digitale Standards rund um Anbaugeräte. Die Kommentierungsphase des MIC 4.0-BUS-Protokolls Version 1.1.0 liefert wertvolles Feedback. Cluster 7 wertet dieses aus und integriert die Rückmeldungen in die Weiterarbeit – insbesondere im Rahmen des nächsten CAN-BUS & Safety Expert Meetings.
Version 1.2 in Vorbereitung
Mit Blick nach vorn fokussiert sich das Cluster auf die kommende Protokollversion 1.2. Der erste Entwurf ist für Anfang 2026 vorgesehen. Die neue Version soll deutlich mehr Anbaugeräte-Typen und erweiterte Funktionalitäten unterstützen.
Cloudlösungen als Innovationstreiber
Parallel wird an der Cloud-Integration von Anhangsdaten gearbeitet. Ziel ist eine smartere, digitale Nutzung von Anbaugeräten – direkt in den Maschinenalltag übertragbar.
22. Sept. 2025: Technik- und Forschungstag Baumaschinen
Am 22. September 2025 steht im VDMA-Haus in Frankfurt einen Tag lang die Baumaschinenindustrie mit ihren verschiedenen Themen im Mittelpunkt.
Interessierte Branchenvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und mit uns sowie den anderen Gästen ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren. Zu den Programmpunkten gehören Baustellendigitalisierung, Abgasregelungen, aktuelle Normungsthemen, neueste Forschungsergebnisse, internationale Marktinformationen sowie wichtige Neuigkeiten und Informationen zur EU-Maschinenverordnung.