MiC 4.0 auf dem VDMA Technik- und Forschungstag 2025
Es gab einige Erfolge zu berichten. Ein Meilenstein ist die Veröffentlichung des Testtools und der Datenbank. Hersteller können ihre Maschinen nun nach erfolgreichem Testlauf in die Datenbank eintragen, Anwender können recherchieren und vergleichen. Bauunternehmen und Maschinennutzer haben dadurch den Vorteil, dass sie die Daten immer in einem einheitlichen Format mit stets gleicher Bedeutung der Datenwerte erhalten – unabhängig vom Hersteller und maschinenübergreifend. Was Bauunternehmen im Anschluss daran mit den Daten machen, bleibt in ihrer Verantwortung. Alle Arbeiten von MiC 4.0 basieren immer und ausschließlich auf der ISO-Norm 15143. Die wichtigsten Themenfelder sind:
- ISO 15143-3: Flottenmanagement (nur kumulierte Daten)
- ISO 15143-4: Topographische Daten und Anmeldung beim Baustellenmanagementsystem (SMS)
- ISO 15143-5: Datenerfassung über Use Cases/Tasks, Erfassung einzelner Bereiche, Auftragsdaten zur und von der Maschine (VIS)
MiC 4.0 verfolgt verschiedene Architekturansätze, zum Beispiel Backend-zu-Backend, Anbaugeräteschnittstelle und Assistenzschnittstelle. Das führte dazu, dass das ISO-Komitee auf die Arbeiten aufmerksam wurde und der Arbeitsgemeinschaft eine Zusammenarbeit anbot. MiC 4.0 ist nun Liaison-Partner der ISO TC 127 SC3 WG 5 und nimmt an allen Sitzungen teil, hat jedoch kein Stimmrecht.
Zum vollständigen Bericht über die Veranstaltung geht es hier. Merken Sie sich jetzt schon vor: Das nächste Event findet 2027 statt.